Text und Bild
Hier finden sich Bilder und Videos von den Veranstaltungen des Festivals, Gedichte, Passagen von Romanen und Essays, die gelesen wurden, Interviews mit Akteur:innen der lateinamerikanische Szene oder neue spannende Ideen für das nächste Festival.
SAVE THE DATE: Barrio | Bairro Berlin vom 2. bis 18. Oktober 2026
Die dritte Ausgabe des lateinamerikanischen Literaturfestivals findet dieses Jahr in der Lettrétage und berlinweit statt. Bald mehr auf dieser Webseite.
“Era como un variété: 10 minutos por artista o 15 máximo”: Charlas de Barrio con Maria Rapela
Martina Herman
En esta conversación con nuestra vecina radicada en Berlín, la artista plástica, fotógrafa y “alma“ del histórico Fieber Festival María Rapela, discutimos en torno a su actividad como co-impulsora de un festival colectivo, así como su inserción en el medio del Arte en Berlín y su pasión por los distintos campos artísticos.
Estoy sentada en el ACUD Kino de Veteranenstraße observando el patio interno, viendo a trabajadores pasar, tratando de escuchar sus conversaciones que se entremezclan con los sonidos de la calle que llego a oir. El límite entre la ciudad y este edificio, poblado de tantos espacios artísticos distintos, es poroso. De pronto, la voz suave y cálida de María Rapela me sorprende. Llega con aplomo, con el casco de su bici en su mano, y se sienta a mi lado. Me pregunta por mí, es generosa con su escucha. Pero en realidad, yo quiero saber de ella.
“Ese es el momento más importante: cuando el libro encuentra al lector”: Charlas de Barrio con German Restrepo
En esta entrevista con el fundador de la librería de libros usados en español “La Escalera”, German Restrepo nos invita a reflexionar sobre la historia artística y literaria de Berlín.
Llevando adelante una de las librerías latinoamericanas más antiguas de la capital alemana, German nos comparte su amor por las letras, la importancia de los espacios culturales libres, y un poco de cómo llegó a convertirse en el librero que es hoy.
Im Fokus: der erste Festivaltag 2025
Am 06.10.2025 fand im Rahmen des zweiten Barrio Bairro Berlin Festivals ein Gespräch zwischen der bolivianischen Dichterin Martha Gantier und dem argentinischen Schriftsteller und Literaturaktivisten José Luis Pizzi im Ibero-Amerikanischen Institut in Berlin. statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem peruanischen Schriftsteller und Kritiker Juan Carlos Méndez.
Die Buchhandlung a Livraria in der Torstraße 159 feiert 20 Jahre brasilianische Literatur und Kultur in Berlin
Die Buchhandlung in der Torstraße 159 in Berlin feiert 20 Jahre als Treffpunkt für italienisch-lusophono-brasilianische Literatur und Kultur. Gegründet von Catia Russo und Edney Pereira, vereint der Ort Sprachen, Herzlichkeit und kulturelle Projekte. Zum Programm gehören Lesekreise, Musik, Buchpräsentationen sowie die Teilnahme an Festivals und Botschaften. Ausgezeichnet mit dem Deutscher Buchpreis, ist die Buchhandlung ein Zufluchtsort und eine interkulturelle Brücke in der Stadt. Mit Büchern, Aromen und Erinnerungen ist die Buchhandlung ein lebendiges Stück Brasilien in Berlin.
Auf dem Weg zum Festival: Lesung im Plattenkosmos
Felipe Sáez Riquelme, Cynthia A. Biggemann Juan Ignacio Chávez Douglas Pompeu Ezequiel Zaidenwerg-Dib Regina Riveros
Ein paar Eindrücke von der Lesung "Como un lugar trifft Siesta Verlag" am 20.09.2025 in Berlin-Friedrichshain
Programm Festival 2025
“Mi deseo es que mis novelas sean un llamado a volverse a enamorar de la justicia social y del pensamiento utópico”: Charlas de Barrio con Gabriela Wiener
En esta conversación con nuestra vecina radicada en España, la cronista, narradora y poeta peruana Gabriela Wiener, discutimos en torno a su actividad como escritora y gestora cultural en el país europeo, así como su perspectiva sobre el lugar que ocupan las dimensiones estética y política en su obra.
Con Gabriela nos citamos cierto día de comienzos de octubre. Todo debió ser llevado a cabo con exactitud porque el tiempo de la escritora era en extremo limitado. Como invitada del Festival Barrio Berlín, la reconocida autora peruana pasaría poco menos de tres días en la capital alemana: además de una charla junto con Alan Pauls y Alice Creischer, y de otra en compañía de la librera Ana S. Pareja, la escritora apenas si tendría tiempo para perder.
Nachgelesen: Dieses einsame und traurige Gespenst
Amir Valle
"So kam es, dass du dich fortan mit Marion an den absonderlichsten Orten in Berlin verabredetest, alle weit weg und kaum belebt: in den Wäldern bei Werneuchen, am Ufer des Großen Müggelsees; auf einem schönen, stillen Friedhof in Buckow, den Marion schon als Kind mochte, weil dort eine Lehrerin begraben worden war, die sie in ihren ersten Schuljahren verehrt hatte, und weil er einen sanften, nahezu paradiesischen Blick auf den Schermützelsee bot, und sogar in den Wäldern im Hinterland überfüllter kleiner Strände auf Rügen, einem Ort, den sie in der Überzeugung gewählt hatte, dass niemand, der sie je von der schrecklich kalten Ostsee hatte sprechen hören - und das seien viele auf die Idee kommen würde, dass sie, und sei es nur kurz, dorthin fahren würde."
Von Gärten und Bädern
Fabio Morábito, Juan Vitulli
Der mexikanische Schriftsteller Fábio Morabito und der argentinische Schriftsteller Juan Vitulli beleuchten zwei kuriose Institutionen der deutschen Haupstadt: die öffentlichen Schwimmbäder und die Schrebergärten. Mit leiser Ironie kommentieren sie ihre einschlägigen Erfahrungen aus ihren "Feldstudien".
Übersetzung Luisa Donnerberg
Im Fokus: Der fünfte Festivaltag
Am 14.10.2024 fand im Rahmen des ersten Barrio Bairro Berlin Festivals ein Gespräch zwischen der peruanischen Autorin Gabriela Wiener und der spanischen Buchhändlerin Ana S. Pareja in Bartleby & Co. statt. Gleichzeitig lasen die argentinische Autorin Florencia del Campo und der Schweizer Lyriker Ralph Tharayil aus ihren aktuellen Werken und sprachen im Salón Berlinés mit Ingeborg Robles und Jorge Luis Pizzi über ihr Schreiben.
Nachgelesen: Sieben Gedichte
Martha Gantier
"Das Radio// Das alte TELEFUNKEN/ In der Küche/ Mit Alzheimer/ Brabbelt Zeug vom Krieg/ Panzer, sagt es/ Raketen, sagt es/ Sanktionen, sagt es/ Inflation, sagt es/ Terrorismus, sagt es/ Das arme!// Ich glaube nicht mehr, was es sagt/ Obwohl mir seine Stimme wohlvertraut ist"
Übersetzung Timo Berger
Im Fokus: Der vierte Festivaltag
Am 13.10.2024 fand im Rahmen des ersten Barrio Bairro Berlin Festivals eine Buchpräsentation mit der Autorin María Pérez statt, gefolgt von einer performativen Lesung mit María Ares Marrero und Ricardo Moreno. María Cecilia Barbetta und ihre Übersetzerin María Porciel Crosa lasen und sprachen über die Phantasmagorie der Stadt in ihrem literarischen Schreiben und ein Gespräch über Begehren und sexuelle Freiheit in der lateinamerikanischen Literatur rundete den Abend ab.
Nachgelesen: Herbstlust. Eine Kolumne
Luciana Ferrando
"Plötzlich erinnert mich Berlin an andere Städte, als würde ich um eine Ecke biegen und mich am Ufer der Seine wiederfinden, mit Blick auf die Kathedrale Notre Dame oder auf der Avenida Corrientes, wo ich in Buchläden stöbern würde."
Übersetzung Luciana Ferrando
Nachgelesen: Zwei Kapitel aus dem Roman "Wolfsohren"
Antonio Ungar
"Es muss an der Hitze liegen oder der feuchten Luft mit dem Duft des wilden Grases, des Wasser, der heißen Erde oder der Berührung meiner Cousine Aldana, ihr noch kalten, aber schwitzigen Hand, oder die Summe von all dem, aber ich fühle mich einzigartig, leicht, als ob die Stadt der Kälte wirklich auf ewig hinter uns läge, all ihre Angst, der Tod, der uns auf den Versen ist, der nackte Mann, der Schaufenster einschlagen will, sein verrücktes Gesicht, sein Gestank nach verwelkten Blumen, die schreckliche Stimme der Großmutter, das geschlossene Auge meines Cousins."
Übersetzung Timo Berger
Im Fokus: Der dritte Festivaltag
Am 12.10.2024 fanden im Rahmen des ersten Barrio Bairro Berlin Festivals ein Übersetzungsworkshop des Kollektivs Wiese, ein Gespräch über das literarische Schreiben in einer Nicht-Muttersprache und eine Lesung mit in Berlin lebenden lateinamerikanischen Autor:innen statt, die mit einem Klangritual abgeschlossen wurde.
Im Fokus: Der zweite Festivaltag
Am 11.10.2024 fanden im Rahmen des ersten Barrio Bairro Berlin Festivals eine dekoloniale Führung durch das Humboldtforum, ein Gespräch über das Verhältnis von Flanieren und Schreiben und eine Lesung zum Thema Zugehörigkeit statt.
Im Fokus: Die Festivaleröffnung
Am 10.10.2024 wurde das Festival mit einer Lecture Performance des brasilianischen Dichters Ricardo Domeneck und zwei szenischen Lesungen von Gedichten von Regina Riveros und Elsye Suquilanda eröffnet.
Unsere Kartografierung
Sonia Solarte, Esther Andradi
Am 4. Dezember 2024 hatten wir das unglaubliche Vergnügen, die historische Kartographie unseres Barrio (Bairro) Berlin zu präsentieren, die wir in Zusammenarbeit mit Sonia Solarte und Esther Andradi erstellt haben. Wenn euch wissen möchtet, worum es bei diesem noch laufenden Projekt geht, dann schaut euch dieses unglaubliche Video an.
Im Fokus: Ein Apéro vor dem Festival
“Y así me abrí a vivir un viaje en la memoria muy intenso a nivel emocional, en eso se convirtió esta cartografía”: charlas de Barrio con Sonia Solarte y Esther Andradi
Daniel Sarmiento, Ana Rocío Jouli
[...] me acuerdo de un sueño que tuvimos y que me parece que está vigente, que nunca ha muerto. Nosotras quisimos crear la Asociación de Escritores Latinoamericanos en Alemania (ASEIBA) junto con otros seis escritores. Escribimos los estatutos de la organización y diseñamos objetivos orientados a propiciar el intercambio con escritores de aquí y de allá, organizar giras, festivales, lecturas, financiar traducciones y publicaciones como antologías. Pienso que esta idea puede ser relevante y retomada por el numeroso grupo de escritores y poetas que conforman hoy en día la escena literaria hispanohablante en Berlín. Ese es para mí un buen sueño posible de realizar. Es algo que yo pienso nos aportaría muchísimo a todos, a los que llevamos décadas aquí, a las escritoras y escritores más recientes en la ciudad y a los que de seguro van a llegar.
"El hecho de que los libros estén aquí implica toda una gestión, un trabajo": charlas de Barrio con Teresa Cosci
Daniel Sarmiento
"Yo hago una curaduría bien pensada, me paso muchas horas buscando y viendo y leyendo. Soy lectora, lectora de todo, de ensayo de poesía, de filosofía, de sociología y antropología, que siempre han sido mis temas, lo que me ha preocupado. Me interesa muchísimo que la academia salga a la calle. Por ejemplo, si hay algún académico que hizo un estudio sobre Reinaldo Arenas, con toda seguridad voy a querer tenerlo pronto en la librería contándonos cuál ha sido su investigación. Aquí se acercan muchísimos académicos que ofrecen charlas y eso me encanta, porque así sus tesis y sus proyectos no se quedan solo entre ellos y el tutor, sino que también se da a conocer en qué andan pensando y cuáles son sus preocupaciones hoy en día."
Ein Berliner Flaneur: der junge Karl Marx
Sergio Raimondi
Der argentinische Dichter Sergio Raimondi erzählt uns, warum der junge Karl Marx als Student in Berlin auf einmal aufhörte, Gedichte zu schreiben, und was die Fischbrötchen am Treptower Hafen damit zu tun haben.
Übersetzung Timo Berger
“La escritura también es un acto performativo; escribir poesía es combinar cosas”: charlas de Barrio con Cristian Forte
"Todo mi trasfondo viene de una visión muy independiente, autogestiva. Con el transcurso de los años pude identificar los contrastes que existen entre Argentina y Alemania en el medio cultural y de creación artística. Creo que acá a veces todo adquiere un formato que toma los parámetros de otra agenda cultural. Para participar de ciertos fondos hay que cumplir con determinada cantidad de requisitos, que no son solamente requisitos técnicos, sino que son a veces de contenido y hasta estéticos. No estoy juzgando la situación, sino que estoy estableciendo ciertas características de este medio alemán, donde se tiene que competir para hacer tal o cual proyecto."
SERMON VOM SPUKENDEN HAUS
Ricardo Domeneck
Wie beginnen? Wie einen Text beginnen lassen, eine Geschichte? Bestimmt nicht der Anfang Mittel und Ziele? Wie beginnt man einen Text über ein privates Leben, wie den über ein kollektives? Eine „Originstory”, ein repräsentativer Text zu einer Person, die als Repräsentant einer bestimmten Nation auf einem bestimmten Kontinent zu sprechen hat? Ich bin das auf dieser Bühne, das ist mein Körper auf dieser Bühne, und ihr betrachtet mich als Repräsentant einer Republik, der Föderativen Republik Brasilien, mit einer Amtssprache, der portugiesischen Sprache, auf einem Kontinent, Amerika, und ich werde als Bestandteil und Abkömmling einer Region gesehen, die ihr Lateinamerika nennt.
Übersetzung Lea Hübner